🏗 Betonrechner: Betonmenge, Gewicht und Säcke berechnen

Betonmenge, Gewicht & Säcke berechnen · Kostenvergleich Sackware / Transportbeton / Selbermischen

Schnellauswahl (Praxisbeispiele)
1. Bauteil / Form wählen
2. Maße eingeben
m
m
cm
3. Betonart, Sackgröße & Zuschlag
%
Betonmenge & Bezugsart
m³
Preise (Richtwerte, anpassbar)
€
€/m³
€
€/t
Rohdichte je Betonart (Richtwerte)
BetonartRohdichteTypische Anwendung
Normalbetonca. 2.400 kg/m³Fundamente, Bodenplatten, Wände
Magerbetonca. 2.200 kg/m³Sauberkeitsschicht, Verfüllung
Schnellbetonca. 2.300 kg/m³Pfosten, kleine Fundamente
Leichtbetonca. 1.600 kg/m³Dämmung, nicht tragende Bauteile
Fertigbeton: Ergiebigkeit & Säcke je m³
SackgrößeErgiebigkeit (ca.)Säcke je m³
25 kgca. 12,5 Literca. 80 Säcke
30 kgca. 15 Literca. 67 Säcke
40 kgca. 20 Literca. 50 Säcke
Mischverhältnis beim Selbermischen (je m³, Richtwerte)
KlasseZementSandKiesWasser
C16/20280 kg620 kg1.150 kg145 l
C20/25300 kg600 kg1.200 kg150 l
C25/30320 kg580 kg1.200 kg160 l
Volumenformeln nach Bauteil
BauteilFormel
Bodenplatte / PlatteL × B × H
WandL × H × Dicke
StreifenfundamentUmfang × Breite × Tiefe
Punktfundament (eckig)L × B × T × Anzahl
Rundsäuleπ × (Ø/2)² × H

Quellen: DIN EN 206 und DIN 1045-2 (Beton in Deutschland). Rohdichte-, Ergiebigkeits- und Mischwerte sind Richtwerte und variieren je nach Produkt und Hersteller. Angaben ohne Gewähr.

Wie viel Beton brauche ich?
Der Betonbedarf ergibt sich aus dem Volumen des Bauteils: Länge mal Breite mal Höhe. Aus dem Volumen (in m³) berechnet der Rechner das Gewicht über die Rohdichte und die Anzahl der Fertigbeton-Säcke über deren Ergiebigkeit. Plane einen Sicherheitszuschlag von 5 bis 10 % für Verschnitt, Hohlräume und Verluste ein.

Was bedeutet C20/25?
C20/25 ist eine Festigkeitsklasse nach DIN EN 206. Die Zahlen stehen für die charakteristische Druckfestigkeit in N/mm² (Zylinder / Würfel). Für Fundamente und Bodenplatten im privaten Bereich wird häufig C20/25 oder C25/30 verwendet. Die genaue Anforderung hängt von Belastung und Expositionsklasse ab.
Betonrechner · rechneneinfach.de Richtwerte · Stand 2026

Wer Beton braucht, steht vor einer einfachen Frage mit teuren Folgen: Wie viel Beton brauche ich wirklich? Zu wenig bedeutet Nachbestellen und eine unterbrochene Baustelle. Zu viel kostet unnötig Geld. Mit dem Betonrechner oben lässt sich die benötigte Menge in Sekunden bestimmen. Sie geben nur die Maße Ihres Bauteils ein. Der Rechner ermittelt daraus das Volumen, das Gewicht und die Anzahl der Säcke. So können Sie Ihren Betonbedarf zuverlässig berechnen, bevor Sie im Baumarkt stehen oder das Betonwerk anrufen.

Wie viel Beton brauche ich? So funktioniert die Berechnung

Die Berechnung folgt immer denselben drei Schritten. Zuerst wird das Volumen aus den Maßen bestimmt. Danach ergibt sich das Gewicht über die Rohdichte. Zuletzt folgt die Zahl der Säcke aus der Ergiebigkeit. Jeder Schritt ist einfach, wenn man die richtigen Werte kennt.

Betonvolumen berechnen: Länge mal Breite mal Höhe

Das Volumen ist die Grundlage jeder Betonberechnung. Bei einer Platte gilt: Länge mal Breite mal Höhe. Achten Sie auf die Einheiten, denn die Dicke steht oft in Zentimetern. Eine Bodenplatte mit 5 Metern Länge, 4 Metern Breite und 12 Zentimetern Dicke ergibt 2,4 Kubikmeter. Für eine runde Säule rechnen Sie mit der Kreisformel: Pi mal Radius im Quadrat mal Höhe. Der Rechner übernimmt diese Umrechnung für jede Form automatisch.

Vom Volumen zum Gewicht

Das Gewicht ergibt sich aus Volumen mal Rohdichte. Normalbeton darf trocken zwischen 2.000 und 2.600 kg/m³ wiegen, der rechnerische Wert liegt bei 2.400 kg/m³. Dieser Richtwert stammt aus der DIN EN 1991-1-1. Ein Kubikmeter Normalbeton wiegt also rund 2,4 Tonnen. Frischer Beton ist etwas schwerer als der ausgehärtete: der Zuschlag für Frischbeton beträgt 100 kg/m³ nach DIN EN 1991-1-1. Leichtbeton liegt deutlich darunter, weil poröse Zuschläge wie Blähton verwendet werden. Der Rechner passt die Dichte je nach gewählter Betonart automatisch an.

Wie viele Säcke Beton pro m³?

Die Zahl der Säcke hängt von der Ergiebigkeit ab. Diese steht auf jedem Sack und schwankt je nach Produkt. Ein 40-kg-Sack ergibt rund 17 bis 18 Liter Frischbeton. Für einen Kubikmeter brauchen Sie damit ungefähr 50 bis 60 Säcke à 40 Kilogramm. Bei 25-kg-Säcken sind es etwa 80 bis 96 Säcke pro Kubikmeter. Planen Sie zusätzlich einen Zuschlag von 5 bis 10 Prozent ein. Dieser deckt Verschnitt, Hohlräume und kleine Verluste beim Einbau ab.

Beton für Fundament, Bodenplatte und Pfosten berechnen

Die meisten Suchanfragen drehen sich um konkrete Bauteile. Ein Fundament wird anders gerechnet als eine Bodenplatte. Deshalb bietet der Betonrechner für jede Form eine eigene Vorlage. Die folgenden Beispiele zeigen, wie Sie Ihren Betonbedarf schnell berechnen.

Bodenplatte berechnen

Die Bodenplatte ist der häufigste Fall im Garten und beim Hausbau. Sie rechnen einfach Länge mal Breite mal Dicke. Eine Platte von 6 mal 4 Metern mit 15 Zentimetern Dicke ergibt 3,6 Kubikmeter. Das entspricht bei Normalbeton rund 8,6 Tonnen Gewicht. Für tragende Platten sollten Sie mindestens die Festigkeitsklasse C20/25 wählen.

Streifenfundament berechnen

Beim Streifenfundament rechnen Sie mit der Länge des Fundamentstreifens. Die Formel lautet: Länge mal Breite mal Tiefe. Bei einem umlaufenden Fundament nehmen Sie den gesamten Umfang als Länge. Wichtig ist die frostfreie Gründung: In vielen Regionen Deutschlands muss die Unterkante etwa 80 Zentimeter tief liegen. In kälteren Höhenlagen sind bis zu 150 Zentimeter nötig. Die genaue Tiefe hängt von Region und Bodenart ab.

Punktfundament für Pfosten und Zäune

Für Zaunpfosten, Terrassenstützen oder ein Carport nutzen Sie Punktfundamente. Jedes Fundament ist ein kleiner Block aus Beton. Sie rechnen Länge mal Breite mal Tiefe und multiplizieren mit der Anzahl. Sechs Punktfundamente mit 30 mal 30 Zentimetern und 80 Zentimetern Tiefe ergeben rund 0,43 Kubikmeter. Auch hier gilt die Frostgrenze von etwa 80 Zentimetern als bewährter Richtwert. Für einzelne Pfosten reicht oft ein 25-kg-Sack Fertigbeton je Loch.

Sackware, Transportbeton oder selber mischen?

Die richtige Bezugsart hängt vor allem von der Menge ab. Kleine Mengen holen Sie im Baumarkt. Große Mengen liefert das Betonwerk. Der Rechner vergleicht alle drei Wege direkt und zeigt die günstigste Option. So sehen Sie sofort, was sich für Ihr Projekt lohnt.

Fertigbeton aus dem Sack

Fertigbeton im Sack ist ideal für kleine Mengen bis etwa einen halben Kubikmeter. Sie brauchen nur Wasser und einen Mörtelkübel oder eine Mischmaschine. Praktisch ist das für einzelne Pfosten, kleine Fundamente oder Ausbesserungen. Pro Kubikmeter ist Sackware allerdings deutlich teurer als Transportbeton. Bei größeren Mengen steigt außerdem der Aufwand stark, weil Sie viele Säcke schleppen und mischen.

Transportbeton bestellen

Ab etwa einem Kubikmeter wird Transportbeton interessant. Der Kubikmeterpreis liegt 2026 je nach Festigkeitsklasse und Region meist zwischen rund 120 und 190 Euro netto ab Werk. Dazu kommen Frachtkosten von etwa 24 bis 29 Euro je Kubikmeter frei Baustelle. Wichtig ist die Mindestmenge: Bei Lieferungen unter rund 6 bis 7,5 Kubikmetern berechnen viele Werke einen Mindermengenzuschlag von etwa 23 bis 25 Euro je fehlendem Kubikmeter. Richtig wirtschaftlich wird Transportbeton daher erst ab mehreren Kubikmetern.

Beton selber mischen: das richtige Mischverhältnis

Selber mischen lohnt sich bei mittleren Mengen und vorhandener Mischmaschine. Für Konstruktionsbeton der Klasse C20/25 gilt pro Kubikmeter ein bewährter Richtwert. Sie brauchen rund 300 Kilogramm Zement und etwa 1.900 Kilogramm Sand und Kies. Dazu kommen ungefähr 150 bis 170 Liter Wasser. Das entspricht grob einem Volumen-Verhältnis von einem Teil Zement zu vier Teilen Sand und Kies. Der Wasserzementwert liegt dabei bei etwa 0,5. Der Rechner gibt diese Mengen für Ihr Volumen direkt aus.

Welche Festigkeitsklasse brauche ich?

Nicht jeder Beton passt zu jedem Bauteil. Die Festigkeitsklasse entscheidet über die Tragfähigkeit. Sie ist in der DIN EN 206 und der DIN 1045-2 geregelt. Wer die richtige Klasse wählt, spart Geld und vermeidet Schäden.

Was bedeutet C20/25?

Das C steht für Beton, genauer für die Druckfestigkeitsklasse. Die beiden Zahlen geben die charakteristische Druckfestigkeit in Newton pro Quadratmillimeter an. Der erste Wert bezieht sich auf einen Zylinder, der zweite auf einen Würfel. Die Klassen reichen von C8/10 für sehr geringe Belastung bis C100/115 für Hochleistungsbeton. Für den privaten Bereich sind meist die unteren Klassen relevant.

Welche Klasse für welches Bauteil?

Die Wahl richtet sich nach der Belastung des Bauteils. Für Gehwege und Gartenmauern reicht oft C16/20. Bodenplatten im Wohnbereich und leichte Fundamente werden häufig mit C20/25 ausgeführt. Für tragende Fundamente, Bodenplatten und Stützmauern ist C25/30 die meistgewählte Klasse. Tragende Wände und Decken verlangen häufig C30/37 oder mehr. Im Zweifel gibt der Statiker die passende Klasse vor.

Expositionsklassen kurz erklärt

Neben der Festigkeit spielt die Umgebung eine Rolle. Dafür gibt es die Expositionsklassen nach DIN EN 206. Die Klasse XC beschreibt das Risiko der Bewehrungskorrosion durch Karbonatisierung. XF steht für Frost, oft mit Taumitteln. XA kennzeichnet einen chemischen Angriff, etwa durch aggressives Grundwasser. Ein Außenfundament mit Frost braucht deshalb eine andere Klasse als eine trockene Innenbodenplatte. Die genaue Kombination legt die Fachplanung fest.

Häufige Fragen zum Betonrechner

Wie viel Beton brauche ich für 1 m² Bodenplatte?

Das hängt von der Dicke ab. Bei 10 Zentimetern Dicke ergibt ein Quadratmeter 0,1 Kubikmeter Beton. Bei 15 Zentimetern sind es 0,15 Kubikmeter je Quadratmeter. Multiplizieren Sie einfach die Fläche mit der Dicke in Metern.

Wie viele 25-kg-Säcke ergeben 1 m³ Beton?

Ein 25-kg-Sack reicht je nach Produkt für rund 12 bis 13 Liter Frischbeton. Für einen Kubikmeter brauchen Sie damit etwa 80 bis 96 Säcke. Die genaue Ergiebigkeit steht auf jedem Sack. Rechnen Sie zur Sicherheit ein paar Säcke mehr ein.

Was kostet 1 m³ Beton 2026?

Der reine Betonpreis liegt 2026 je nach Festigkeitsklasse und Region meist zwischen rund 120 und 190 Euro netto ab Werk. Dazu kommen Frachtkosten und bei kleinen Mengen ein Mindermengenzuschlag. Fertigbeton aus dem Sack ist pro Kubikmeter deutlich teurer, aber praktisch für kleine Mengen.

Wie viel Wasser kommt in den Beton?

Für Klasse C20/25 rechnen Sie mit rund 150 bis 170 Litern Wasser je Kubikmeter. Das ergibt einen Wasserzementwert von etwa 0,5. Zu viel Wasser senkt die Festigkeit deutlich. Geben Sie Wasser deshalb vorsichtig und in kleinen Mengen zu.

Ersetzt der Betonrechner eine statische Berechnung?

Nein. Der Rechner ermittelt nur die Materialmenge aus Ihren Maßen. Er ersetzt keine statische Bemessung. Abmessungen, Festigkeit und Bewehrung tragender Bauteile richten sich nach DIN EN 206 und DIN 1045-2. Bei tragenden Bauwerken sollten Sie immer eine Fachplanung hinzuziehen.

Fazit

Mit dem Betonrechner bestimmen Sie Ihren Betonbedarf in wenigen Sekunden. Sie geben die Maße ein und erhalten Volumen, Gewicht und die Anzahl der Säcke. Der direkte Kostenvergleich zeigt, ob Sackware, Transportbeton oder Selbermischen günstiger ist. So können Sie Beton berechnen, ohne teure Fehlkäufe oder eine unterbrochene Baustelle zu riskieren. Planen Sie immer einen Sicherheitszuschlag ein und ziehen Sie bei tragenden Bauteilen eine Fachplanung hinzu.