⏱️ Stundenlohnrechner 2026: Wie viel verdiene ich pro Stunde?

Gehalt → Stundenlohn · Stundenlohn → Gehalt · Mindestlohn-Check

Mindestlohn 2025: 12,82 €/Std. • Aktuell
Ihr Gehalt
Arbeitszeit
h
Tg
Tg
Bundesland-abhängig: Bayern 13, NRW 9 Feiertage.
— €
Stundenlohn brutto
— €
Tageslohn brutto
— €
Monatslohn brutto
Hochrechnung
— €
Jahreslohn brutto
Vollständige Aufschlüsselung
Jahresbruttogehalt
Arbeitstage/Jahr (ohne Urlaub & Feiertage)
Effektive Jahresarbeitsstunden
Brutto-Stundenlohn
Tageslohn (Brutto)
Wochenlohn (Brutto)
Mindestlohn 2025 (12,82 €)
💡 Für den Netto-Stundenlohn: Nettolohn zuerst mit dem Brutto-Netto-Rechner → berechnen, dann hier eingeben.
Ihr Stundenlohn
€/h
h
Tg
Tg
— €
Monatsgehalt brutto
— €
Jahresgehalt brutto
— €
Tageslohn brutto
— €
Wochenlohn brutto
Vollständige Aufschlüsselung
Stundenlohn (eingegeben)
Arbeitsstunden/Woche
Effektive Jahresarbeitsstunden
Wochenlohn
Monatsgehalt (4,33 Wochen)
Jahresgehalt
Mindestlohn-Status
💡 Nettolohn ermitteln: Brutto-Netto-Rechner → · Überstunden auszahlen: Überstunden-Rechner →
Mindestlohn-Prüfung 2025
€/h
Mindestlohn-Check
Ihr Stundenlohn
Gesetzlicher Mindestlohn 202512,82 €/h
Differenz
Ergebnis
Freelancer-Stundensatz berechnen
h
Tipp: 1.400–1.600 Stunden sind realistisch (inkl. Akquise, Buchhaltung, Ausfallzeiten).
Software, Büro, Versicherungen, etc.
— €
Mindeststundensatz
nur Kosten gedeckt
— €
Empfohlener Satz
+30% Puffer
— €
Marktstundensatz
+50% für Marktpreise
Aufschlüsselung Freelancer-Kalkulation
Gewünschtes Jahreseinkommen
Geschäftskosten/Jahr
Steuern & SV (ca. 40%)
Gesamtbedarf/Jahr
Fakturierbare Stunden
Mindeststundensatz
Empfohlener Stundensatz (+30%)
Marktstundensatz (+50%)
⚠️ Hinweis: Selbständige zahlen Einkommensteuer + Gewerbesteuer + Krankenversicherung selbst. 40% Abzug ist ein Richtwert. Individuelle Berechnung beim Steuerberater empfohlen.
📋 Mindestlohn Deutschland 2025
Gesetzlicher Mindestlohn12,82 €/h (seit 01.01.2025)
Bei 40h/Woche = Monatsgehaltca. 2.222 € brutto
AusnahmenAzubis, Pflichtpraktika, unter 18 ohne Berufsabschluss
Nächste Erhöhung geplant2026: Vorschlag 13,90 € (Mindestlohnkommission)
🔗 Verwandte Rechner
Brutto-Netto berechnenBrutto-Netto-Rechner →
Überstunden auszahlenÜberstunden-Rechner →
Urlaubsgeld berechnenUrlaubsgeld-Rechner →
Gehaltsrhöhung prüfenGehaltsrhöhung-Rechner →
ArbeitszeitrechnerArbeitszeitrechner →
Stundenlohnrechner 2025 · Gehalt · Mindestlohn · Freelancer-Satz rechneneinfach.de

Verwandte Rechner

Wer ein festes Monatsgehalt bezieht, weiß oft nicht, was eine Arbeitsstunde wert ist. Dieser Stundenlohnrechner zeigt das sofort. Geben Sie Ihr Bruttogehalt, Ihre Wochenstunden, Urlaubstage und Feiertage ein. Das Ergebnis erscheint in Sekunden, inklusive Tages-, Wochen- und Jahreswert.

So nutzen Sie den Stundenlohnrechner

Dieser Stundenlohnrechner arbeitet in drei Tabs. Tab 1 berechnet den Stundenlohn aus einem Monats- oder Jahresgehalt. Tragen Sie Ihr Bruttogehalt ein und wählen Sie den Zeitraum. Der Rechner zieht Urlaubstage und Feiertage heraus und berechnet die effektiven Jahresarbeitsstunden.

Tab 2 funktioniert umgekehrt. Geben Sie einen Stundenlohn ein, und der Rechner zeigt das Monats- und Jahresgehalt. Das hilft bei der Jobsuche, wenn nur der Stundenlohn angegeben ist.

Tab 3 des Stundenlohnrechners enthält den Mindestlohn-Check. Sie sehen sofort, ob Ihr Stundenlohn über oder unter der gesetzlichen Grenze liegt. Außerdem finden Sie dort einen Freelancer-Rechner für den eigenen Stundensatz.

Die Formel: Stundenlohn aus Monatsgehalt

Viele Arbeitnehmer kennen nur ihr Monatsgehalt. Den Stundenlohn daraus zu berechnen, ist einfacher als gedacht.

Formel: Monatslohn aus Stundenlohn Stundenlohn × Wochenstunden × 4,33 = Monatsgehalt

Formel: Stundenlohn berechnen aus Monatsgehalt Monatsgehalt ÷ (Wochenstunden × 4,33) = Stundenlohn

Beispiel: Monatsgehalt: 3.000 Euro brutto Wochenstunden: 40 Stunden 3.000 ÷ (40 × 4,33) = 3.000 ÷ 173,2 = 17,32 Euro pro Stunde

Das ist der rechnerische Stundenlohn ohne Urlaubsabzug. Mit dem Stundenlohnrechner erhalten Sie dieses Ergebnis automatisch. Wenn Sie die tatsächlichen effektiven Arbeitsstunden einrechnen wollen, müssen Urlaub und Feiertage abgezogen werden.

Effektive Jahresarbeitsstunden berechnen

Der exaktere Weg führt über das Jahresgehalt und die effektiven Arbeitsstunden.

Schritt 1: Arbeitstage pro Jahr berechnen 52 Wochen × 5 Tage = 260 Arbeitstage

Schritt 2: Urlaub und Feiertage abziehen 260 – 28 Urlaubstage – 10 Feiertage = 222 effektive Arbeitstage

Schritt 3: Stunden pro Tag berechnen 40 Stunden ÷ 5 Tage = 8 Stunden pro Tag

Schritt 4: Jahresarbeitsstunden 222 × 8 = 1.776 effektive Arbeitsstunden

Schritt 5: Stundenlohn 36.000 Euro Jahresgehalt ÷ 1.776 = 20,27 Euro pro Stunde

Das Ergebnis ist höher als die vereinfachte Formel ergibt. Das ist kein Fehler. Es zeigt, dass Urlaub und Feiertage den Stundenwert Ihrer Arbeitszeit erhöhen.

Brutto-Stundenlohn vs. Netto-Stundenlohn

Der Rechner zeigt den Brutto-Stundenlohn. Das ist der Wert vor Steuern und Sozialabgaben.

Beim Netto-Stundenlohn zieht das Finanzamt und die Sozialversicherung einen Teil ab. Wie viel genau hängt von Steuerklasse, Kindern und Krankenversicherung ab.

Faustregel:

Bei einem Bruttolohn zwischen 2.000 und 4.000 Euro monatlich bleiben in Steuerklasse I rund 60 bis 70 Prozent als Netto.

Wer 20 Euro brutto pro Stunde verdient, hat also etwa 12 bis 14 Euro netto. Für die genaue Berechnung des Nettolohns nutzen Sie den Brutto-Netto-Rechner.

Stundenlohn bei Teilzeit richtig berechnen

Bei Teilzeit funktioniert die Formel genauso. Nur die Wochenstunden ändern sich.

Beispiel: Monatsgehalt: 2.000 Euro brutto Wochenstunden: 25 Stunden 2.000 ÷ (25 × 4,33) = 2.000 ÷ 108,25 = 18,47 Euro pro Stunde

Wer auf die Stunde gerechnet mehr verdient als ein Vollzeitkollege mit demselben Monatslohn, bemerkt das erst durch diese Rechnung. Das ist ein wichtiger Ausgangspunkt für Gehaltsverhandlungen.

Stundenlohn im öffentlichen Dienst und TVöD

Im öffentlichen Dienst gelten oft 39 Wochenstunden statt 40. Das klingt nach wenig Unterschied, macht aber pro Jahr rund 52 Stunden aus.

Beim Stundenlohnrechner können Sie 39 eintragen. Bei einem Jahresgehalt von 40.000 Euro und 39 Stunden ergibt das einen Stundenlohn von etwa 22,52 Euro. Bei 40 Wochenstunden wären es 22,22 Euro. Der Unterschied zeigt, warum die Wochenstunden korrekt eingetragen werden sollten.

Mindestlohn 2025: Was Arbeitnehmer wissen müssen

Der gesetzliche Mindestlohn beträgt seit dem 1. Januar 2025 12,82 Euro pro Stunde. Das gilt für fast alle Arbeitnehmer in Deutschland.

Ausgenommen sind Auszubildende im Berufsausbildungsverhältnis, Pflichtpraktikanten bis zu drei Monaten und Arbeitnehmer unter 18 Jahren ohne Berufsabschluss.

Tab 3 des Rechners prüft automatisch, ob Ihr Stundenlohn über der gesetzlichen Grenze liegt. Wer darunter liegt, hat in der Regel einen Anspruch auf Nachzahlung.

Freelancer-Stundensatz: Wie viel verlangen?

Selbstständige und Freelancer machen oft denselben Fehler: Sie setzen den Stundensatz zu niedrig an, weil sie nur das gewünschte Nettoeinkommen einrechnen.

Was der Stundenlohnrechner für Freelancer einbezieht:

Das gewünschte Jahreseinkommen ist nur der Ausgangspunkt. Hinzu kommen:

  • Geschäftskosten: Software, Büro, Versicherungen
  • Steuer und Sozialversicherung: ca. 40 Prozent des Einkommens
  • Nicht fakturierbare Zeit: Akquise, Buchhaltung, Krankheitstage

Realistisch sind 1.400 bis 1.600 fakturierbare Stunden pro Jahr. Wer 60.000 Euro verdienen möchte, bei 5.000 Euro Kosten und 40 Prozent Abgaben, braucht einen Mindeststundensatz von etwa 74 Euro.

Der Stundenlohnrechner zeigt in Tab 3 den Mindestsatz, einen empfohlenen Satz mit 30 Prozent Puffer und einen Marktsatz mit 50 Prozent Aufschlag.

Typische Rechenfehler beim Stundenlohn

Urlaubstage nicht abziehen. Wer 365 Tage rechnet, kommt auf zu viele Jahresstunden. Das senkt den errechneten Stundenlohn künstlich.

Feiertage vergessen. In Bayern gibt es 13 gesetzliche Feiertage, in Nordrhein-Westfalen nur 9. Der Unterschied macht bei 40 Stunden pro Woche rund 32 Stunden aus.

Brutto und Netto verwechseln. Der Stundenlohn im Arbeitsvertrag ist immer der Bruttolohn. Das Netto hängt von der Steuerklasse ab.

Den falschen Monatsfaktor verwenden. Ein Monat hat nicht genau 4 Wochen. Der korrekte Faktor für die Monatslohn-Umrechnung ist 4,33.

Teilzeitgehalt mit Vollzeitgehalt vergleichen. Der Monatsvergleich bringt wenig. Der Stundenvergleich zeigt, wer tatsächlich mehr verdient.

Häufige Fragen

Monatsgehalt durch die monatlichen Arbeitsstunden teilen. Die monatlichen Stunden berechnen Sie so: Wochenstunden × 4,33. Bei 40 Stunden pro Woche sind das 173,2 Stunden pro Monat.

Jahresgehalt durch die effektiven Jahresarbeitsstunden teilen. Effektive Stunden sind Jahresstunden minus Urlaubs- und Feiertagsstunden.

12,82 Euro pro Stunde ab dem 1. Januar 2025. Bei 40 Wochenstunden entspricht das etwa 2.222 Euro brutto im Monat.

Der Brutto-Stundenlohn steht im Arbeitsvertrag. Der Netto-Stundenlohn ist der Betrag nach Lohnsteuer und Sozialabgaben. Wie viel abgezogen wird, hängt von der Steuerklasse und der Krankenversicherung ab.

Fakturierbare Stunden sind die Stunden, die tatsächlich einem Kunden in Rechnung gestellt werden können. Akquise, Buchhaltung, Weiterbildung und Krankheitstage zählen nicht dazu. Realistisch sind 1.400 bis 1.600 Stunden pro Jahr.

Nehmen Sie Ihr gewünschtes Jahreseinkommen, addieren Sie Geschäftskosten und 40 Prozent für Steuer und Sozialversicherung. Teilen Sie das Ergebnis durch die fakturierbaren Stunden. Fügen Sie 30 Prozent Puffer hinzu, um Ausfallzeiten zu kompensieren.

Fazit

Ob Angestellter mit Festgehalt oder Freelancer ohne feste Kunden: Dieser Stundenlohnrechner gibt Ihnen in Sekunden Klarheit. Sie sehen den Brutto-Stundenlohn, den Monatslohn aus einem Stundensatz, das Ergebnis im Mindestlohn-Vergleich und eine realistische Freelancer-Kalkulation. Alle drei Tabs zusammen decken die wichtigsten Fragen rund um den Stundenlohn ab.