👶 Elterngeld Rechner: Wie viel Elterngeld bekomme ich 2025?

Basiselterngeld · ElterngeldPlus · Partnerschaftsbonus · Geschwisterbonus

Aktuell nach BEEG §2 • Stand 2025
Ihr Einkommen
€/Mo
💡 Durchschnitt der letzten 12 Monate. Netto berechnen →
€/Mo
0 = vollständige Erwerbspause. Bei Teilzeit: Ihr neues Nettoeinkommen eingeben.
Bezugsdauer & Boni
— €
pro Monat
Basiselterngeld
— €
Gesamt
12 Monate
— %
Ersatzrate
des Nettos
— €
Einkommenslücke
pro Monat
Ersatzrate0%
Vollständige Aufschlüsselung
Nettoeinkommen vor Geburt
Einkommen nach Geburt
Wegfallendes Einkommen
Ersatzrate (§2 BEEG)
Elterngeld (Basisbetrag)
Geschwisterbonus (+10%)
Mehrlingszuschlag
Elterngeld pro Monat (gesamt)
Bezugsdauer
Gesamtbetrag
Monatliche Einkommenslücke
⚠️ Hinweis: Diese Berechnung dient zur Orientierung. Das tatsächliche Elterngeld wird von Ihrer Elterngeldstelle auf Basis Ihrer Steuerbescheide und Gehaltsabrechnungen festgestellt. Einmalige Zuzahlungen (Boni, Urlaubs-/Weihnachtsgeld) sind vom Bemessungsentgelt ausgeschlossen.
Einkommensangaben
€/Mo
€/Mo
Nettoeinkommen während ElterngeldPlus (max. 30h/Woche).
Optionen
Partnerschaftsbonus (beide Partner arbeiten 25–30h/Woche gleichzeitig)
— €
ElterngeldPlus / Mo
— €
Basiselterngeld (Vergleich)
— Mo
Bezugsmonate
ohne Bonus
— €
Gesamt
Aufschlüsselung ElterngeldPlus
Basiselterngeld (Referenz)
ElterngeldPlus (50% des Basis)
Anrechenbares Teilzeiteinkommen
ElterngeldPlus nach Anrechnung
Partnerschaftsbonus (je +4 Mo)
Gesamt-Bezugsmonate
Gesamtauszahlung
Vergleich: Basis vs. Plus
Basiselterngeld (12 Mo)
ElterngeldPlus (24 Mo)
Empfehlung
📋 Wichtige Grenzwerte 2025
Mindest-Elterngeld300 € / Monat
Maximal-Elterngeld1.800 € / Monat
Max. ElterngeldPlus900 € / Monat
Ersatzrate (Standard)65–67 %
Geschwisterbonus+10 % (mind. +75 €)
Mehrlingszuschlag+300 € je weiteres Kind
Einkommensgrenze (Paare)200.000 € Jahreseinkommen
Einkommensgrenze (allein)150.000 € Jahreseinkommen
Partnerschaftsbonus+4 Monate je Elternteil
📅 Bezugsdauer im Überblick
Basiselterngeld (1 Elternteil)12 Monate
Mit Partnermonaten (+2)14 Monate
ElterngeldPlus (1 Elternteil)24 Monate
Mit Partnermonaten (+2 Basis)28 Monate
Mit Partnerschaftsbonus+4 Monate ElterngeldPlus je Elternteil
Frühgeborene (< 37. SSW)+1 Monat je 4 Wochen zu früh
❓ Was zählt beim Einkommen?
✔ Wird angerechnetLohn/Gehalt, Selbständigeneinkommen, Minijob-Einkommen
❌ Nicht angerechnetWeihnachtsgeld, Bonus, Steuerrückerstattung, Kapitalerträge, Mutterschaftsgeld, Kranken-/Arbeitslosengeld
BemessungszeitraumLetzte 12 Monate vor dem Geburtsmonat
Bei MutterschaftsgeldMonate mit MuSchG werden übersprungen
💰 Ersatzrate nach Einkommen
Netto unter 1.000 €/MoMehr als 67 % (bis 100 %)
1.000 € – 1.200 €/Mo65 % – 67 %
über 1.200 €/Mo (Standard)65 %
🔗 Verwandte Rechner
Brutto-Netto-RechnerNettolohn berechnen →
Kinderzuschlag-RechnerAnspruch prüfen →
Arbeitslosengeld-RechnerALG 1 berechnen →
Krankengeld-RechnerKrankengeld prüfen →
UnterhaltsrechnerUnterhalt berechnen →
ElterngeldRechner 2025 · Basis · Plus · Partnerschaftsbonus rechneneinfach.de

Hier können Sie alle Finanzrechner erkunden.

Geben Sie Ihr Nettoeinkommen in das Feld ein und klicken Sie auf Berechnen. Das Ergebnis zeigt Ihr monatliches Elterngeld, die Ersatzrate und die Einkommenslücke sofort an. Dieser Elterngeld rechner arbeitet nach dem aktuellen BEEG §2 (Stand 2025).

Elterngeld berechnen: So nutzen Sie den Rechner

Wählen Sie oben einen der drei Tabs:

Tab 1 rechnet das Basiselterngeld. Sie brauchen Ihr Nettoeinkommen der letzten 12 Monate. Tragen Sie es in das erste Feld ein. Falls Sie in Teilzeit weiterarbeiten, kommt Ihr geplantes Nettoeinkommen nach der Geburt ins zweite Feld.

Tab 2 berechnet das ElterngeldPlus. Das lohnt sich, wenn Sie neben der Elternzeit in Teilzeit arbeiten möchten. Die monatliche Auszahlung ist geringer, aber Sie beziehen es doppelt so lange.

Tab 3 fasst alle Grenzwerte, Bezugsdauern und Sonderfälle zusammen. Dort finden Sie auch direkte Links zu verwandten Rechnern.

Was ist Elterngeld?

Elterngeld ist eine staatliche Lohnersatzleistung für Mütter und Väter nach der Geburt. Es ersetzt einen Teil des wegfallenden Einkommens während der Elternzeit. Die Rechtsgrundlage ist das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG).

Es gibt zwei Varianten:

Das Basiselterngeld zahlt 65 bis 67 Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommens. Die Auszahlung läuft bis zu 14 Monate, wenn beide Elternteile Elternzeit nehmen.

Das ElterngeldPlus zahlt die Hälfte des Basisbetrags. Dafür läuft es doppelt so lange. Wer in Teilzeit weiterarbeitet, verliert weniger Anspruch.

Mindestbetrag: 300 Euro pro Monat. Maximalbetrag: 1.800 Euro pro Monat.

Wie viel Elterngeld bekommt man?

Die Höhe hängt vom Nettoeinkommen der letzten 12 Monate vor dem Geburtsmonat ab. Der Staat ersetzt 65 Prozent davon. Bei niedrigen Einkommen steigt die Ersatzrate automatisch auf bis zu 100 Prozent.

Ersatzrate nach Einkommen:

Nettoeinkommen vor GeburtErsatzrate
Unter 1.000 €/MonatÜber 67 % (bis zu 100 %)
1.000 € bis 1.200 €/Monat65 % bis 67 %
Über 1.200 €/Monat65 %

Wer 2.500 Euro netto verdient, bekommt also 1.625 Euro Basiselterngeld. Das Maximum liegt bei 1.800 Euro, egal wie hoch das Einkommen war. Wer vorher nicht gearbeitet hat, erhält den Mindestbetrag von 300 Euro.

Die Elterngeld-Formel nach BEEG §2

Das Gesetz schreibt eine klare Formel vor:

Elterngeld = Wegfallendes Nettoeinkommen × Ersatzrate

Wegfallendes Einkommen bedeutet: Einkommen vor der Geburt minus das Einkommen nach der Geburt.

Beispiel:

Nettoeinkommen vor Geburt: 2.000 Euro Geplantes Einkommen danach: 0 Euro (vollständige Pause) Wegfallendes Einkommen: 2.000 Euro Ersatzrate: 65 Prozent Elterngeld: 1.300 Euro pro Monat

Bei Teilzeit wäre das Ergebnis geringer, weil weniger Einkommen wegfällt.

Basiselterngeld oder ElterngeldPlus — was ist besser?

Das hängt davon ab, ob Sie in Elternzeit arbeiten. Wer komplett pausiert, fährt mit dem Basiselterngeld besser. Die Auszahlung ist höher und läuft kürzer.

Wer Teilzeit arbeiten möchte, sollte das ElterngeldPlus prüfen. Die monatliche Summe ist niedriger, aber das Geld fließt länger. Der Elterngeld rechner in Tab 2 zeigt für Ihre Zahlen, welche Variante insgesamt mehr bringt.

Bezugsdauer im Überblick:

VarianteBezugsmonateMit Partnermonaten
Basiselterngeld12 Monate14 Monate
ElterngeldPlus24 Monate28 Monate
+ Partnerschaftsbonusje +4 Monate ElterngeldPlusje Elternteil

Geschwisterbonus und Mehrlingszuschlag

Wer bereits ein Kind unter drei Jahren hat, bekommt einen Geschwisterbonus. Das Elterngeld steigt um 10 Prozent, mindestens aber um 75 Euro pro Monat.

Bei Zwillingen oder Drillingen gibt es einen Mehrlingszuschlag. Er beträgt 300 Euro je weiteres Kind zusätzlich. Das Maximum von 1.800 Euro gilt für den Mehrlingszuschlag nicht.

Frühgeborene verlängern den Anspruch. Kommt das Kind vier Wochen vor dem errechneten Termin, gibt es einen Monat länger Elterngeld.

Was zählt beim Einkommen — und was nicht?

Viele Einkommensbestandteile klingen nach Gehalt, bleiben bei der Berechnung aber außen vor.

Angerechnet wird:

Lohn und Gehalt aus dem Arbeitsvertrag, Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit sowie Einnahmen aus einem Minijob bis zur Geringfügigkeitsgrenze.

Nicht angerechnet werden:

Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Bonuszahlungen, Inflationsprämien, das 13. Gehalt sowie Steuererstattungen und Kapitalerträge. Monate, in denen Mutterschaftsgeld bezogen wurde, fallen ganz aus dem Bemessungszeitraum heraus. Die Berechnung überspringt diese Monate automatisch.

Wer einen Dienstwagen oder Firmenwagen nutzt, muss den geldwerten Vorteil einrechnen. Das erhöht das Bemessungseinkommen und damit das Elterngeld.

Sonderfälle: Selbstständige, Beamte, Teilzeit

Selbstständige rechnen auf Basis des Gewinns aus dem letzten Steuerjahr. Das Finanzamt-Dokument ist entscheidend. Der Elterngeld rechner zeigt einen Orientierungswert.. Die Elterngeldstelle prüft den tatsächlichen Betrag anhand der Steuerbescheide.

Beamte bekommen ebenfalls Elterngeld. Das Nettoeinkommen entspricht der Nettobezügefestsetzung. In Bayern gibt es zusätzlich das Familiengeld für Kinder ab dem 13. Lebensmonat, das separat beantragt wird.

Teilzeitarbeit ist bei ElterngeldPlus erlaubt bis maximal 30 Stunden pro Woche. Das Nettoeinkommen aus der Teilzeit wird angerechnet. Die Differenz zum früheren Einkommen bildet die Berechnungsgrundlage.

Alleinerziehende können bis zu 14 Monate Basiselterngeld beziehen, weil die Elternteilung anders gewertet wird. Die Bedingungen dafür prüft die Elterngeldstelle.

Häufige Fragen

Ein online Elterngeldrechner nimmt Ihr Nettoeinkommen der letzten 12 Monate, zieht das geplante Einkommen nach der Geburt ab und multipliziert das Ergebnis mit der gesetzlichen Ersatzrate. Das ergibt Ihr monatliches Elterngeld.

Er beginnt 12 Monate vor dem Geburtsmonat und endet mit dem letzten vollen Monat davor. Monate mit Mutterschaftsgeld oder Krankengeld fallen heraus. Der Zeitraum verschiebt sich entsprechend nach hinten.

ElterngeldPlus lohnt sich, wenn Sie in Teilzeit weiterarbeiten oder wenn Sie gemeinsam mit Ihrem Partner den Partnerschaftsbonus nutzen möchten. Tab 2 zeigt Ihnen den direkten Vergleich für Ihre Zahlen.

Wenn beide Elternteile gleichzeitig 25 bis 30 Stunden pro Woche arbeiten, bekommt jeder vier Monate zusätzlich ElterngeldPlus. Das ergibt bis zu acht Monate mehr Bezugszeit für die Familie insgesamt.

Nein. Einmalige Zahlungen wie Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und Jahresboni zählen nicht. Nur das regelmäßige monatliche Einkommen fließt in die Berechnung ein.

Der Mindestbetrag beträgt 300 Euro pro Monat. Er gilt für alle, die vor der Geburt kein oder kaum Einkommen hatten. Das gilt auch für Auszubildende, Studierende und Personen, die sich um ältere Kinder gekümmert haben.

Mit Basiselterngeld maximal 14 Monate, wenn beide Elternteile mindestens zwei Monate nehmen. Mit ElterngeldPlus bis zu 28 Monate, beim Partnerschaftsbonus sogar bis zu 32 Monate je Elternteil.

Verwandte Rechner

Fazit

Dieser Elterngeld Rechner zeigt sofort, was Sie nach der Geburt monatlich erhalten. Sie müssen keine Formeln kennen und keine Tabellen nachschlagen. Geben Sie Ihr Nettoeinkommen ein — das Ergebnis erscheint in Sekunden.

Planen Sie Ihre Elternzeit mit dem Planer-Tab und prüfen Sie, ob ElterngeldPlus für Ihre Situation besser passt als das Basiselterngeld.

Die Ergebnisse dienen zur Orientierung. Die endgültige Elterngeld-Höhe stellt die zuständige Elterngeldstelle auf Basis Ihrer Steuerbescheide und Gehaltsabrechnungen fest.